Rückschau 2017

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Wir haben größere Häuser

 

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,

mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit,

mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen,

mehr Experten, aber größere Probleme.

 

Wir rauchen und trinken zu viel,

lachen wenig, fahren zu schnell,

regen uns unnötig auf,

sehen zu lange fern, stehen zu müde auf,

lesen wenig, denken selten vor,

halten keine Zwiesprache mehr.

 

Wir haben unseren Besitz vervielfacht,

aber unsere Welt reduziert.

Wir wissen, wie man den Lebensunterhalt verdient,

aber nicht wie man lebt.

 

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt,

aber können wir den Jahren auch Leben geben?

Wir kommen zum Mond,

aber nicht mehr zu der Tür des Nachbarn.

Wir haben den Weltraum erobert,

aber nicht den Raum in uns gefüllt.

 

Wir können Atome spalten,

aber nicht unsere Vorurteile.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist,

etwas darzustellen als zu sein.

 

Wo Technik einen Text wie diesen

in Windeseile in alle Welt tragen kann

und wo Sie die Wahl haben:

Etwas zu ändern,

oder das Gelesene ganz schnell zu vergessen.

 

Helene Stoll

Frauen

Ich schaue aus dem Fenster, wer steht da am Zaun?

Da unterhält sich eine Gruppe aufgeschlossener Frauen.

Wohin ich auch komme, wohin ich auch geh´,

was meint ihr wohl, was ich da seh´?

Was müssen meine Augen schaun?

Die Welt ist voller moderner, interessanter Frauen!

Wen treff´ich beim Wandern, beim flotten Berglauf,

wer macht um den Sportplatz dort Dauerlauf?

Man sollte nicht seinen Blicken trauen,

es ist eine Truppe sportlicher Frauen!

Wer liebt Theater, pflegt Kultur?

Wen trifft man im Museum nur?

Ist Fußball nur etwas, was Männer schauen?

Wo ich hin gehe, ich treff´kulturinterresierte, engagierte Frauen!

Sie haben Schmerzen oft im Rücken,

können sich vor Rheuma manchmal nicht bücken,

doch woll´n sie noch die Welt anschauen,

der ganze Bus voller weltoffener Frauen!

Die Enkelkinder lieben sie,

die Kinderwagen schieben sie,

stehen gerne schwatzend dort am Zaun,

ein ganzer Trupp von älteren Frauen!

Wer stickt, wer näht, wer kocht noch ein?

Wer gräbt den Garten, macht sich fein,

lässt sich bewundernd gern anschauen?

Das sind die flotten, tüchtigen Frauen!

Fahr´ich gelegentlich ins Cafè,

schwer zu raten, wen ich da seh`,

wer sitzt gemütlich beim Tortenkauen?

Natürlich die munteren, schicken Frauen!

Die Lina, die Sigi, die Anni, die Kleine,

sie pflegen die Mütter ganz alleine,

müssen selbst schon ihr Alter verdauen

und betreuen im Alter die ganz alten Frauen!

Einst waren sie schön, bezaubernd und jung,

die Schönheit ist fort, doch fort nicht ihr Schwung!

Sie sind so erstaunlich beweglich geblieben,

drum kann man die gealterten Frauen nur lieben.

Sie haben geschuftet, geboren, gegeben,

sie nahmen nicht Rücksicht aufs eigene Leben!

Sie schenkten uns Liebe, verdienen Vertrauen.

ein Hoch auf alle, auf alle Frauen!

 

(Renate Ebeling)

Was ist eine Landfrau

Eine Landfrau ist eine: 

Vorträge lauschende
Rezepte austauschende
Feste ausrichtende
Streit stets schlichtende
Gäste gern habende
an Kuchen sich labende
in Ausstellung gehende
sich Dias ansehende
im Vorstand sitzende
bei Stress oft schwitzende
im Sport sich verrenkende
beim Gehirntraining denkende
Marmelade verkaufende

beim Walking schnell laufende
Kuchen backende
beim Fasten entschlackende
im Bus fort fahrende
das Alte bewahrende
Berichte schreibende
bei Festen gern bleibende
Fotos machende
herzhaft lachende
furchtbar nette Person!


(gefunden im Blog der Landfrauen Kreis Böblingen)

 

 

Aktuell:

Wir wünschen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

 

 

Die nächste Chorprobe findet am Montag, den 21.01.2019

um 20.00 Uhr im DGH Oberhone statt.

 

Wer Lust hat mit uns zu Singen ist herzlich eingeladen!